Neben vielen weiteren Austauschen organisiert die Waldschule ein Auslandspraktikum in Schottland.

Die Schüler der Oberstufe haben hier die Möglichkeit eine Woche lang nach Schottland zu fahren und vier Tage, von Montag bis Donnerstag, in einen Betrieb zu arbeiten. Im Gegenzug dürfen schottische Schüler nach Deutschland kommen und ebenfalls einen Betrieb besuchen.

Die Vorbereitung dauerte ungefähr ein halbes Schuljahr, dafür diente die Arbeitsgemeinschaft „Auslandspraktikum Schottland“. Für die Wahl des Praktikums konnte man drei Wünsche äußern und wurde dann meist in einen der drei Breiche eingeteilt. Nach dem Praktikum müssen die Schüler diese AG weiterhin belegen und eine Praktikumsmappe anfertigen, um die Teilnahmebestätigung zu erlangen. Die Kosten für die Schüler waren nur die Reisekosten, die von Jahr zu Jahr variieren.

Die normalen Arbeitszeiten betragen vier bis sechs Stunden täglich und nach dem Ablauf der Woche bekommt man ein Zertifikat, dass man an einem Auslandspraktikum teilgenommen hat.

Weiter ist es wichtig zu wisssen, dass die Schüler jeweils einen Austauschschüler und somit eine Gastfamilie bekommen. Es geht bei diesem Praktikum nämlich nicht nur um die Erfahrung im Betrieb, sondern auch um den Kontakt zu Schülern anderer Ländern. Man geht beispielsweise abends mit seinen schottischen Austauschschülern nach draußen zum Feiern oder macht einen DVD-Abend. Somit entstehen auch neue Freundschaften und Beziehungen.

Durch das Absolvieren des Praktikums bekommen die Schüler also die Chance viel Zeit in Schottland zu verbringen und durch das Zertifikat einen positiven Eindruck z.B. bei einem Bewerbungsgespräch zu hinterlassen. Hinzu kommt, dass die Schüler ihre Sprachkenntnisse steigern und neue Menschen kennenlernen können.


Die Aussagen zu diesem Auslandspraktikum stammen von Jule J., die daran teilgenommen hat.