Kurzinformation zur Schriftinstallation „Ein Wort – elf Sprachen“

Das Schriftwerk wurde im Schulhalbjahr 2013/14 von drei Schülern aus dem 12.Jahrgang – Mergim Alimusaj, Fynn Böltau und Lasse Böltau – und ihrem Seminarfach- und Kunstlehrer Martin Zülch entworfen. An dessen weiterer Planung und Umsetzung  beteiligten sich die Schulleitung der Waldschule, die metallverarbeitende Firma Osthaus & Beckert in Brunndorf und Fachleute der Gemeinde. Finanziert wurde das Projekt vom Förderverein der Waldschule, aus schuleigenen Haushaltsmitteln, von der Volksbank Schwanewede und durch eine Eigenbeteiligung der Firma Osthaus & Beckert, bei der die Herstellung  von 120 Buchstaben und vier Schriftzügen aus Edelmetall in Auftrag gegeben wurde. Für die Personalkosten, die bei der Buchstabenmontage entstanden, kam der Schulträger auf.

Das Schriftwerk wurde im vergangenen Schulhalbjahr von drei  Schülern aus dem 12.Jahrgang – Mergim Alimusaj, Fynn Böltau und Lasse Böltau – und ihrem Seminarfach- und Kunstlehrer Martin Zülch entworfen. An dessen weiterer Planung und Umsetzung  beteiligten sich die Schulleitung der Waldschule, die metallverarbeitende Firma Osthaus & Beckert in Brunndorf und Fachleute der Gemeinde. Finanziert wurde das Projekt vom Förderverein der Waldschule, aus schuleigenen Haushaltsmitteln, von der Volksbank Schwanewede und durch eine Eigenbeteiligung der Firma Osthaus & Beckert, bei der die Herstellung  von 120 Buchstaben und vier Schriftzügen aus Edelmetall in Auftrag gegeben wurde. Für die Personalkosten, die bei der Buchstabenmontage entstanden, kam der Schulträger auf.

Kurz vor den Sommerferien wurde die Installation von zwei Mitarbeitern des Bauhofs der Gemeinde fertiggestellt. Seither bietet der Gitterzaun auf der Schulhofmauer einen neuen Anblick: Mit elf Wörtern wurde er in einen Zeichenträger verwandelt, auf dem neun Wörter in Großbuchstaben und zwei in arabesken Schriftzügen abgebildet sind. 

Die Schriftinstallation zeigt das Adverb zusammen in zehn Übersetzungen und im deutschen Wortlaut. Es wird der Reihe nach in folgenden Sprachen wiedergegeben:

 auf Russisch (BMECTE), Polnisch (RAZEM), Persisch (Lautschrift „baham“), Türkisch (BIRLIKTE), Arabisch (Lautschrift „djamia“), Spanisch (JUNTOS), Englisch (TOGETHER), Französisch (ENSEMBLE), Niederländisch (SAMEN), Norwegisch (SAMMEN) und Deutsch (ZUSAMMEN). 

Die Wortreihe ist vieldeutig und soll aufmerksam machen: auf das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Schule und Gemeinde, die Vielfalt und Schranken sprachlicher Verständigung, die Reichweiten und Grenzen menschlichen Zusammenwirkens ...

 Dabei steht das Adverb zusammen in besonderer Beziehung zur Mauer und zum Zaun, die das Schulgelände vom öffentlichen Raum abgrenzen. Diese „Trennlinie“ dient wie nahezu jede räumliche Abgrenzung unterschiedlichen Zwecken: Mauern, Wände und Grenzbefestigungen lassen das private und öffentliche Miteinander in geordneten Bahnen verlaufen, sollen „Fremdes“ fernhalten und Sicherheit gewähren, können jedoch auch Menschen gefangen halten, die Bewegungsfreiheit einschränken und ein selbstbestimmtes gesellschaftliches Zusammensein behindern. Damit stehen Wortreihe und Zaun zugleich in einem Spannungsverhältnis und ergänzen einander.

In der Dokumentation der Projektgruppe steht viel Wissenswertes zur Bedeutung, Gestaltung und Wirkung der Installation.  

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