Reisevorbereitung mit Herrn Kerekdjian im Klimahaus

Am Donnerstag, den 23.04.2020 haben wir den ganzen Schultag mit der Erasmus+ AG verbracht. Im ersten Block hat Herr Kerekdjian uns unterrichtet und wir haben viel über Französisch-Guayana und die Menschen dort gelernt.

Uns hat besonders gut das Lied der Aluku <<Je suis Boni>> gefallen. Wir waren etwas überrascht, dass die Kultur eher an Afrika erinnert als an Europa oder Südamerika. Doch viele Menschen dort haben tatsächlich afrikanische Wurzeln, weil ihre Vorfahren zunächst als Sklaven verschleppt worden waren, dann aber in den Urwald flüchten konnten, wo sie ähnliche Lebensbedingungen wie in Afrika vorgefunden haben. So haben sie dort Dörfer gegründet und konnten überleben. Die weißen Plantagenbesitzer hatten im Regenwald keine Chance.

Außerdem haben wir gelernt, wie wir uns in Französisch-Guayana vor Mückenstichen schützen: Wir müssen helle farbige und langarmige Kleidung tragen, lange Hosen statt Shorts und täglich frische Sachen anziehen (besonders Socken). In klimatisierten Räumen dürfen wir die Fenster und Türen nicht offenstehen lassen. Außerdem soll die Kleidung mit einem speziellen Mückenschutz-Waschmittel vor der Reise behandelt werden und wir selbst müssen mehrmals täglich Mückensprays anwenden.

Anschließend waren wir zusammen im Klimahaus in Bremerhaven. Wir haben uns auf zwei Ausstellungsbereiche konzentriert: Kamerun und Samoa. Diese Länder liegen in der gleichen Klimazone wie Französisch-Guayana und Herr Kerekdjian sagt, dass die Ausstellung zu Kamerun ihn besonders an Maripasoula erinnert hat. Wir freuen uns schon, die Vielfalt an Tieren und Pflanzen vor Ort zu sehen!

Zuletzt haben wir im sogenannten World Future Lab ein Spiel gespielt, in dem wir unsere Zukunft möglichst nachhaltig gestalten sollten. Wir haben uns bemüht, entsprechende Entscheidungen zu treffen: z.B. Verbot von Plastiktüten, Kauf regionaler Produkte, Verzicht auf Überflüssiges u.s.w.