Warum ist Spanischlernen eine gute Idee?

Die zunehmende, über Europa hinausreichende Globalisierung stellt den Menschen verstärkt die Aufgabe der grenz- und kulturübergreifenden Kommunikation. Im Rahmen dieser Entwicklung kommt den Fremdsprachen eine besondere Bedeutung zu, da sie wesentlich zu erfolgreicher Kooperation beitragen. […]

Spanisch wird von fast 400 Millionen Menschen auf vier Erdteilen gesprochen und ist so neben Mandarin und Englisch eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt. Die spanische Sprache eröffnet Zugänge zu europäischen und außereuropäischen Kulturen, denn sie bietet gleichermaßen Einblicke in die regionale Vielfalt der iberischen Halbinsel wie auch in die Traditionen, Kulturen und Gesellschaften der lateinamerikanischen Länder, in denen Spanisch gesprochen wird. […]

Spanisch gewinnt zunehmend als Welthandels- und Konferenzsprache an Bedeutung, ist UNO-Sprache und als Amts- und Verkehrssprache in vielen anderen internationalen Organisationen vertreten. Zudem wachsen im Zuge der Globalisierung wirtschaftlicher und politischer Prozesse die Kontakte mit spanischsprachigen Ländern stetig.  (aus: KC Gymnasium Schuljahre 6 – 10 Spanisch, S. 7)

Was machen wir im Spanischunterricht?

Im modernen Fremdsprachenunterricht geht Kommunikation über alles!

Was wir da so machen? Wir singen Lieder, lesen Geschichten, Zeitungsartikel und Bücher, hören Dialoge, sehen Kurzfilme, lesen, schreiben und spielen Szenen, halten Vorträge, gestalten Poster, Folien, PPTs, Comics oder Filme, spielen Karten und Würfelspiele, schreiben Gedichte, Geschichten, Briefe und Bewerbungsschreiben, u.v.m. Dabei trainieren wir die kommunikativen Kompetenzen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Übersetzen.

Kommunikation geht natürlich nicht allein. Partner- und Gruppenarbeit stehen daher im Vordergrund des Unterrichtsgeschehens.

Kommunikation geht aber natürlich auch nicht „von allein“. So müssen selbstverständlich auch fleißig Vokabeln gelernt und Grammatik vermittelt und geübt werden.

Inhaltlich geht es um die großen und kleinen Anforderungen des Alltags, in der Familie und in der Schule, in der eigenen Stadt und im Urlaub. Später beschäftigen wir uns mit Jugendbüchern und „großer“ Literatur, mit geschichtlichen Zusammenhängen, dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben, mit internationaler Politik u.v.m... Themen also, die uns auch außerhalb der Schule beschäftigen.

Im Lehrbuch besuchen wir zunächst unsere englischen / französischen / spanischen Nachbarn, bevor wir einen Blick in die „große weite Welt“ werfen.

So leistet der moderne Fremdsprachenunterricht an der Waldschule einen Beitrag zu guter europäischer Nachbarschaft und zur Völkerverständigung.

SN