Warum ist Französischlernen eine gute Idee?

Französisch ist in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht eine bedeutende Weltsprache. In zahlreichen Ländern ist Französisch Mutter-, Amts- und Verwaltungs- oder Zweitsprache, in internationalen Organisationen, z.B. in den Gremien der EU, der UNO und der UNESCO, aber auch bei den Olympischen Spielen ist Französisch offizielle Amtssprache.

Französisch ist die Sprache unseres Nachbarlandes, zu dem besonders intensive politische und wirtschaftliche Beziehungen bestehen: Frankreich ist der wichtigste Handelspartner der Bundesrepublik Deutschland. Es gibt zahlreiche deutsch-französische Kooperationen in Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur […]. Französisch steht bei den vom Arbeitsmarkt geforderten Fremdsprachen an zweiter Stelle. Für viele Studiengänge, berufliche Austauschprogramme und Praktika sind französische Sprachkenntnisse Voraussetzung.

Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Lebenswirklichkeiten in Frankreich und anderen frankophonen Ländern in Europa und weltweit ermöglicht einen Zuwachs an kulturellen Erfahrungen und fördert die Bereitschaft, die eigene gesellschaftliche Wirklichkeit sowie persönliche Sichtweisen und Haltungen zu reflektieren. Es werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, anderen Menschen mit Offenheit, Toleranz und Verständnis zu begegnen und so möglichst zu einer vorurteilsfreien Sicht auf gesellschaftliche Phänomene und politische Entwicklungen gelangen.

(aus: KC Gymnasium Schuljahrgänge 6 – 10 Französisch, S. 7)

Was machen wir im Französischunterricht?

Im modernen Fremdsprachenunterricht geht Kommunikation über alles!

Was wir da so machen? Wir singen Lieder, lesen Geschichten, Zeitungsartikel und Bücher, hören Dialoge, sehen Kurzfilme, lesen, schreiben und spielen Szenen, halten Vorträge, gestalten Poster, Folien, PPTs, Comics oder Filme, spielen Karten und Würfelspiele, schreiben Gedichte, Geschichten, Briefe und Bewerbungsschreiben, u.v.m. Dabei trainieren wir die kommunikativen Kompetenzen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben und Übersetzen.

Kommunikation geht natürlich nicht allein. Partner- und Gruppenarbeit stehen daher im Vordergrund des Unterrichtsgeschehens.

Kommunikation geht aber natürlich auch nicht „von allein“. So müssen selbstverständlich auch fleißig Vokabeln gelernt und Grammatik vermittelt und geübt werden.

Inhaltlich geht es um die großen und kleinen Anforderungen des Alltags, in der Familie und in der Schule, in der eigenen Stadt und im Urlaub. Später beschäftigen wir uns mit Jugendbüchern und „großer“ Literatur, mit geschichtlichen Zusammenhängen, dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben, mit internationaler Politik u.v.m... Themen also, die uns auch außerhalb der Schule beschäftigen.

Im Lehrbuch besuchen wir zunächst unsere englischen / französischen / spanischen Nachbarn, bevor wir einen Blick in die „große weite Welt“ werfen.

So leistet der moderne Fremdsprachenunterricht an der Waldschule einen Beitrag zu guter europäischer Nachbarschaft und zur Völkerverständigung.

SN