Kolodziej wechselt nach Schwanewede

Tarmstedt/Schwanewede. Die Kooperative Gesamtschule Tarmstedt braucht nicht nur einen neuen Leiter, sondern auch einen neuen Vize. Diesen Posten hatte seit Juli 2014 Eugen Kolodziej inne, doch der ist zum 1. Februar nach Schwanewede gewechselt, als Leiter der KGS, die dort Waldschule heißt. Offiziell ins Amt eingeführt wird er am Montag, 13. Februar. Am Freitagvormittag hat sich Kolodziej dem Schulträger, der Gemeinde Schwanewede, vorgestellt.

Johannes Heeg und Gabriela Keller
Der Neue übernimmt einen Posten, der ein Jahr vakant war. Ende Januar 2016 hatte der damalige Leiter der Waldschule, Torsten Tappert, nach knapp einem Jahr im Amt die Schule verlassen. Im Groll hatte der Nachfolger des früheren langjährigen Rektors Dettmar Fischer die Brocken hingeschmissen. Von Spannungen innerhalb der Schulleitung war damals die Rede. Die stellvertretende Schulleiterin Almut Stindt leitete seitdem kommissarisch die Schwaneweder Waldschule.

Eugen Kolodziej (rechts) ist schon weg,
Michael Berthold geht im Sommer.

Kolodziej wurde 2010 als didaktischer Leiter der KGS Tarmstedt eingestellt. Als 2011 die damalige stellvertretende Leiterin Claudia Seidler nach vielen Jahren die Schule verlassen hat, wurden deren Aufgaben auf Kolodziej und einige weitere Kollegen aus der Schulleitung verteilt. Der Posten war drei Jahre vakant. Die Stelle des stellvertretenden Leiters der Tarmstedter Gesamtschule wird in der Märzausgabe des Schulverwaltungsblatts ausgeschrieben.

Derweil läuft längst das Besetzungsverfahren für den Chefsessel der Tarmstedter KGS. Wie berichtet, wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Michael Berthold gesucht. Der Bremer kam 2012 an die KGS und geht mit Ende dieses Schuljahrs mit dann 61 Jahren in den Ruhestand. An der vor 42 Jahren gegründeten Gesamtschule unterrichten zurzeit 110 Lehrerinnen und Lehrer fast 1200 Schülerinnen und Schüler von der fünften Klasse bis zum Abitur. Die KGS Tarmstedt ist sechszügig und als „Europaschule in Niedersachsen“ ausgewiesen.

Wümme-Zeitung, 04.02.2017